Welche Arten von Dichte gibt es?

Dichte oder Massendichte (ρ) ist das Verhältnis von Masse (m) zu Volumen (V) einer Probe beschrieben in der Formel: ρ=m/V
Die geläufigsten Einheiten sind kg/m³ oder g/cm³, wobei 1000 kg/m³ einem g/cm³ entsprechen.

Da das Volumen eines Stoffes temperaturabhängig ist, ist auch die Dichte stark temperaturabhängig. Eine genaue Messung oder Regelung der Probentemperatur ist daher der Schlüssel zu einer genauen Messung.

Neben der Massendichte gibt es noch die relative oder spezifische Dichte, sowie die scheinbare und die echte Dichte.

Spezifische Dichte

Die spezifische oder relative Dichte dient der einfacheren Vergleichbarkeit von Messwerten. Dabei wird die Dichte der Probe mit der Dichte eines Vergleichsstoffes (oft Wasser) ins Verhältnis gesetzt. Die Einheiten entfallen dabei.

Scheinbare und wahre Dichte

Abhängig vom Messverfahren erhält man die scheinbare oder die wahre Dichte. Die wahre Dichte ist Massendichte im Vakuum, während die scheinbare Dichte (Rohdichte) von der Dichte der umgebenen Luft beeinflusst und damit in der Regel 1,2 kg/m³ zu niedrig ist. Alle Dichtemessgeräte bzw. Dichteschwinger von Schmidt & Haensch zeigen die wahre Dichte an.